Russischer Angriff auf Dorf in Saporischschja fordert mindestens 33 Tote
Einen Tag nach dem tödlichen russischen Angriff auf ein Dorf in der Region Saporischschja befürchtet die Ukraine noch über 50 Menschen unter den Trümmern. „Ein einziger Angriff hat 33 Menschen getötet.
Einen Tag nach dem tödlichen russischen Angriff auf ein Dorf in der Region Saporischschja befürchtet die Ukraine noch über 50 Menschen unter den Trümmern. „Ein einziger Angriff hat 33 Menschen getötet. Fünf Menschen wurden gerettet und über 50 dürften noch unter den Trümmern eingeklemmt sein“, führte aus der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj am Dienstag bei einem Besuch in Berlin. Bei dem „entsetzlichen Angriff“ handele es sich „um eines der größten Massaker, das von den Russen seit dem Beginn dieses Krieges begangen wurde“. Der Bombenangriff war am Montag in dem Dorf Komyschuwacha in der Region Saporischschja ungefähr 15 Kilometer von der Front entfernt erfolgt. Selenskyj hatte am Montag mitgeteilt, die Angriffe hätten auf eine Schule abgezielt, die für „humanitäre Zwecke“ genutzt worden sei. Luftangriffe bei Ausgabe von Hilfsgütern „Menschen haben dort humanitäre Hilfe erhalten“, teilte Selenskyj mit. Jeden Montag seien dort Hilfsgüter ausgegeben worden.
Die Luftangriffe seien genau in dem Moment erfolgt, als die ersten Menschen dort eintrafen. Ein zweiter Luftangriff habe einem Schutzraum gegolten, in dem sich Menschen in Sicherheit gebracht hätten, fügte Selenskyj hinzu. Selenskyj hatte am Dienstag eine internationale Sicherheitskonferenz in Berlin besucht. Dabei warnte er vor einem weiteren Erstarken prorussischer Parteien in Deutschland und Europa. Die von Russland angegriffene Ukraine hätte „nicht überlebt ohne Deutschland und andere europäische Länder“, führte aus Selenskyj in einer Rede bei der Konferenz. Wenn Länder wie Deutschland und Frankreich von kremlfreundlichen Parteien regiert würden, stelle sich die Frage: „Was bleibt dann von der europäischen Sicherheitsarchitektur? “ Neben Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) traf Selenskyj ebenfalls Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier.
(F.A.Hlatshwayo--TPT)