The Peninsula Times - Arzt mit 20'000 Franken Lohn: So viel gibt die Familie pro Monat aus

Arzt mit 20'000 Franken Lohn: So viel gibt die Familie pro Monat aus
Arzt mit 20'000 Franken Lohn: So viel gibt die Familie pro Monat aus

Arzt mit 20'000 Franken Lohn: So viel gibt die Familie pro Monat aus

J., ein leitender Arzt aus der Deutschschweiz, hat seine finanziellen Verhältnisse öffentlich gemacht. Mit einem Nettoeinkommen von knapp 20'000 Franken und monatlichen Ausgaben von rund 15'000 Franken kann die Familie mit zwei Kindern monatlich etwa 6'000 Franken zur Seite legen. Trotz hoher Lebenshaltungskosten sieht er seinen Lohn als gerechtfertigt an.

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J., ein leitender Arzt in einem Regionalspital, hat seine monatlichen Einnahmen und Ausgaben detailliert offengelegt. Der Anfang 40-Jährige ist verheiratet und Vater von zwei Kindern. Er gibt an, netto knapp 20'000 Franken zu verdienen. Den gegenüberstehenden monatlichen Kosten von rund 15'000 Franken steht ein Sparvolumen von etwa 6'000 Franken pro Monat.

Zu den fixen Ausgaben gehören Steuern, Versicherungen, Lebensmittel, Mobilität und Freizeit. Ein wesentlicher Posten ist die Miete für eine 5,5-Zimmer-Wohnung im Kanton Zürich. Das rund 160 Quadratmeter grosse Apartment kostet monatlich 3'800 Franken. J. äussert den Wunsch, in Zukunft ein Eigenheim zu kaufen, sieht sich jedoch aktuell noch mit einem fehlenden Eigenkapital konfrontiert. Bei einem Immobilienwert von zwei Millionen Franken rechnet er mit einem notwendigen Anteil von 30 Prozent, also rund 600'000 Franken. Er geht davon aus, dass dies in fünf bis zehn Jahren realistisch sei.

Ein weiterer signifikanter Kostenfaktor ist die Betreuung der Kinder. Da seine Partnerin nur teilzeitbeschäftigt ist, müssen beide Kinder in Krippe und Hort untergebracht werden. Dafür fallen monatlich rund 2'200 Franken an. J. betont, dass es ihm wichtig sei, seinen Kindern viele Möglichkeiten zu bieten. Das ältere Kind besucht beispielsweise Schwimm- und Kung-Fu-Kurse. Gleichzeitig lege er Wert darauf, dass die Kinder Grenzen lernen und nicht alles geschenkt bekommen.

Die Partnerin trägt mit rund 1'000 Franken monatlich zur Haushaltskasse bei. Trotz der hohen Ausgaben sieht J. sein Einkommen als fair an. Er verweist auf die intensive Ausbildung des Berufs, die im Alltag geforderte Leistung sowie die grosse Verantwortung, die er trage. Er empfinde sich als finanziell privilegiert, halte die Entlöhnung jedoch für gerechtfertigt.

Die Ferienplanung der Familie ist intensiv. Pro Jahr reist sie rund dreimal, was insgesamt vier bis fünf Wochen entspricht. Im Sommer bevorzuge man Südeuropa oder das Meer. Zudem nutze man Familienhotels in der Region Vorarlberg oder Tirol, um im Wellnessbereich zu entspannen. Im Winter werde nicht zwingend Ski gefahren, sondern die Wärme gesucht; dieses Jahr stand ein Aufenthalt in Florida auf dem Programm.

Für J. bedeutet finanzielle Sicherheit, sich alles ermöglichen zu können, was man sich wünscht. Zudem sei es ihm wichtig, im hohen Alter eine angenehme Rente zu haben und die Kosten zu bewältigen, ohne auf staatliche Unterstützung angewiesen zu sein.

(A.Mathebula--TPT)